- Was kostet die Einführung von KI in einem KMU?
- Das Programm kostet CHF 9'800 ohne MwSt. und läuft rund drei Monate: Standortbestimmung, ausgearbeitete KI-Weisung, Team-Schulung für bis zu 12 Personen und zwei Sprechstunden mit schriftlichem Wirkungs-Check. Wer nach der Standortbestimmung aussteigt, bezahlt CHF 2'400. Einzeln gebucht kosten dieselben vier Bausteine zusammen CHF 10'600. Für die ersten drei Betriebe gilt ein offen deklarierter Pilotpreis von CHF 6'800 gegen das Recht, den Fall als Referenz zu nennen.
- Warum zuerst ein Programm und nicht einfach eine KI-Schulung?
- Ein Kurs setzt voraus, dass die Entscheidungen schon gefallen sind: welches Werkzeug freigegeben ist, welche Daten hineindürfen, an welchen Arbeiten es sich lohnt. In den meisten Betrieben sind genau diese Fragen offen. Dann übt ein Team einen halben Tag an etwas, das es am Montag nicht öffnen darf. Ist Ihre Werkzeugfrage bereits geklärt, ist der einzelne Team-Workshop der richtige und günstigere Weg.
- Wie viel Zeit kostet mich das Programm?
- Rund acht Stunden über drei Monate, verteilt auf fünf Termine: eine Stunde Aufnahme, eine Stunde Präsentation der Empfehlung, vier Stunden Team-Schulung und zwei Sprechstunden zu je 60 Minuten. Die Auswertung zwischen Aufnahme und Präsentation ist meine Arbeit und kostet Sie keinen Termin. Vorbereitung brauchen Sie für die Aufnahme keine.
- Kann ich nach der Standortbestimmung aussteigen?
- Ja, das ist vorgesehen. Dann kostet Etappe 1 CHF 2'400, Sie behalten die schriftliche Empfehlung samt Weisungsentwurf, und es entsteht keine weitere Verpflichtung. Die Ausarbeitung der Weisung ist im Programm enthalten. Wer aussteigt, kann sie für CHF 1'400 einzeln nachbestellen. Abgerechnet wird ohnehin in zwei Teilen: CHF 2'400 nach der Präsentation, der Rest nach der Team-Schulung.
- Wie sieht die Empfehlung aus, die ich am Ende bekomme?
- Vier Dokumente: Werkzeug- und Lizenzempfehlung mit Begründung, zwei bis drei Prozess-Kandidaten, Fragenkatalog für Ihre IT und der Entwurf einer einseitigen KI-Weisung. Wie das konkret aussieht, müssen Sie mir nicht glauben - unter /pakete/ki-einfuehrung/muster/ steht ein vollständiges Beispiel an einem erfundenen Betrieb, als solcher deklariert. Es zeigt auch, was darin bewusst fehlt, etwa eine Effizienzzahl.
- Verdienen Sie an den Werkzeugen, die Sie empfehlen?
- Nein. Ich verkaufe keine Lizenzen und verdiene an keiner Empfehlung - kein Handel, keine Provision. Deshalb kann ich Ihnen auch sagen, dass ein Werkzeug für Ihren Fall das falsche ist - oder dass sich der Einstieg für Sie derzeit nicht lohnt.
- Welche Werkzeuge kommen in Frage?
- Welche Werkzeuge in Frage kommen, entscheidet die Aufnahme in Etappe 1 und nicht meine Vorliebe. Geprüft werden üblicherweise ChatGPT Business, Microsoft 365 Copilot, Claude, Gemini und Perplexity. Ich schaue dabei auf vier Punkte: wo die Daten liegen, was der Anbieter vertraglich zusichert, was er pro Kopf kostet und was Sie über bestehende Lizenzen ohnehin schon bezahlen. Dazu kommt die Frage, in welchem Betriebsmodell ein Werkzeug bei Ihnen überhaupt laufen dürfte: Standard-Abo, Geschäftsabo im eigenen Mandanten, eine Cloud-Region in der Schweiz oder der EU, oder ein Modell im eigenen Netz. Ich vergleiche und begründe. Beschafft, eingerichtet und betrieben wird von Ihnen oder Ihrem IT-Partner.
- Was ist der Unterschied zum Team-Workshop?
- Der Team-Workshop ist eine Schulung: vier Stunden, CHF 4'400, gebucht wird ein Termin. Das Programm liefert die Reihenfolge davor und danach. Zuerst die Diagnose, dann die Schulung auf dem tatsächlich freigegebenen Werkzeug, dann die Begleitung durch die ersten Wochen im Alltag. Die Schulung selbst ist als Etappe 2 enthalten.
- Übernehmen Sie die technische Einführung im Unternehmen?
- Nein. Ich richte keine Konten ein, verwalte keine Lizenzen, betreibe keinen Tenant und ändere keine Berechtigungen. Ich liefere die Empfehlung, den Fragenkatalog für Ihre IT und die Schulung. Die Umsetzung in Ihren Systemen macht Ihre IT oder deren Partner.
- Für welche Betriebsgrösse ist das gedacht?
- Gedacht ist das Programm für Betriebe, in denen eine Person oder eine kleine Runde über Werkzeuge entscheidet. Die zweite Bedingung ist die Gruppengrösse: bis zu 12 Personen in einem Durchgang. Typisch sind KMU, Treuhandbüros, Kanzleien, Beratungen und Verwaltungen. Bei mehreren Abteilungen oder mehr als 12 zu schulenden Personen braucht es mehrere Durchgänge. Die offeriere ich nach Aufwand.
- Wie vertraulich sind die Angaben aus der Standortbestimmung?
- Die Aufnahme berührt Betriebsinterna: wie gearbeitet wird, welche Lizenzen laufen, welche Daten anfallen. Diese Angaben dienen allein der Auswertung für Ihre Empfehlung. Auf Wunsch unterzeichne ich vor der Standortbestimmung eine Vertraulichkeitsvereinbarung - Ihre Vorlage oder eine einfache gegenseitige NDA.
- Erhalten Teilnehmende eine Teilnahmebestätigung?
- Ja, ohne dass Sie danach fragen müssen. Für die Team-Schulung in Etappe 2 stelle ich pro Person eine Teilnahmebestätigung aus - mit Titel, Dauer, Durchführungsform und den Schwerpunkten, geeignet für die Personalakte. Es findet keine Prüfung statt; die Bestätigung belegt die Teilnahme, keine geprüfte Kompetenz. Ein Zertifikat oder Diplom gibt es nicht. Die Standortbestimmung und die Sprechstunden sind Arbeit am Betrieb, keine Schulungsteilnahme - dafür gibt es keine Bestätigung.
- Mit welchen Lernzielen arbeitet die Team-Schulung?
- Die vier Stunden sind auf zwei überprüfbare Ergebnisse angelegt: Erstens bedienen Teilnehmende das freigegebene Werkzeug an Prozessen aus dem eigenen Alltag, geübt in zwei betreuten Arbeitsrunden. Zweitens verlässt niemand den Raum ohne mindestens einen anwendungsbereiten Use-Case - als getestete Vorlage, nicht als Idee. Dazu erhält das Team die KI-Weisung, jetzt auf das freigegebene Werkzeug ausgearbeitet: welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Datenklassen hineindürfen.
- Verlangt der EU AI Act, dass wir unser Team schulen?
- Nur, wenn der EU AI Act für Ihren Betrieb überhaupt gilt: Er erfasst Schweizer Unternehmen dann, wenn sie KI-Systeme in der EU auf den Markt bringen oder wenn der von einem KI-System erzeugte Output in der EU verwendet wird. Trifft das zu, verlangt Artikel 4, nach besten Kräften für ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden zu sorgen - eine dokumentierte Schulung wie in Etappe 2 ist ein üblicher Baustein dafür. Für rein schweizerisch tätige KMU besteht keine solche Pflicht. Dann lohnt sich die Schulung aus betrieblichen Gründen oder gar nicht - aber nicht, weil ein Gesetz droht. Einordnung: Artikel 4 im Detail
- Wer führt das Programm durch?
- Reto Lutz, Gründer von ai-edu. Hintergrund: mehrere Jahre IT-Projektleitung und Dev/Ops-Betrieb im Schweizer Gesundheitswesen, parallel Studium Business AI an der FHNW. Es gibt keinen Account-Manager dazwischen - Sie sprechen mit der Person, die auch schult. Mehr zur Person